Wir sind alle Altermedia! "In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat." George Orwell
Ach Brocki, was warst Du am Sonntag doch aufgeregt. Ein halbes Jahr bist Du nun der Präsi von Hannovers Polizei. Die HAZ schenkte Dir dazu fast ne ganze Seite inklusive Interview und Fotoshooting. Am Sonntag gabs dann Besuch von Deinem Chef Herrn Schünemann. Stolz konntest Du ihm die neue Wache in Limmer zeigen. Hoffentlich halten die Zellen dort besser, als bei dem ja noch gar nicht so alten Gebäude der Polizeiinspektion Mitte. Für die besoffenen Wochenendrandalierer müssen deine Jungs ja jetzt extra die Waterloowache besetzen. Wir dachten schon die Zellen dort sind nur für uns und jetzt darf da am Wochenende jeder rein, dem beim Feiern in der Stadt die Kohle ausgegangen ist.
Ganz schön viel Trouble die letzten Tage…
Vielleicht kamen wir ja mit unserem Besuch etwas unpassend, während Du am Sonntag gerade den Innenminister begrüßen wolltest. Auch wir wollten Dir ein kleines Geschenk zu Deinem großen Tag vorbeibringen. Doch was machst Du? Stellst uns weder dem Innenminister vor, obwohl wir doch im Landtag gerade erst Inhalt seiner Antwort auf eine Anfrage der ehemaligen SED waren. Nun gut unser Geschenk war leider nur eine kleine Fälschung. Vielleicht hast Du es deshalb nicht gleich erkannt, weil das Original größer ist. Eine andere Erklärung könnte natürlich auch sein, dass Du dich mit einer billigen Kopie des Originals nicht abfinden wolltest. Dies halten wir übrigens für am wahrscheinlichsten. Deshalb entschuldigen wir uns auf diesem Weg für unsere einfallslose und unhöfliche Idee Dir eine kleine Plüschfigur vom Abschiebären zu schenken. Bei Kindern ist das Plüschtier sehr beliebt, müssen wir Dir sagen! Wir schicken Dir einfach mal einen Plüschabschiebären zu. Vielleicht hat bei Dir zu Hause ja jemand Verwendung dafür?
Damit Du verstehst, warum wir anfangs doch etwas sauer über Deine Reaktion waren, haben wir die Szene davon mal als Video auf diesen Blog gestellt. Nur für Dich. Wie beim Rhetorikseminar kannst Du Dir Deinen Auftritt dann noch mal anschauen. Wenn Du oder ein anderer Leser jetzt darüber diskutieren möchte, kann dies gern über das Kontaktformular geschehen.
Wir verbleiben dann mal leicht eingeschnappt mit besten Grüßen!
Deine Fans von Besseres Hannover
Es war ja quasi nur eine Frage der Zeit, wann uns wieder die Nachricht ereilt, dass die Herrschaften an der Spitze eines der weltweit größten Finanztempel das Geld ihrer Kunden millionenfach zum Fenster rausgeschmissen haben. Diesmal ist es die mächtige US-Bank J. P. Morgan, die sich offenbar bei leichtfertigen Finanzwetten übelst verspekuliert hat. Wer allerdings dazu einmal eine interessante Stellungnahme erleben will, der sollte sich das Interview ansehen, das ein gewisser Folker Hellmeyer, der Chefanalyst der Bremer Landesbank, der ARD gegeben hat. In völlig ungewohnter Offenheit fordert dieser darin, die Deregulierung des Bankensektors der letzten 20 Jahre rückgängig zu machen, und spricht davon, dass der Kapitalismus nach dem Zusammenbruch des Kommunismus zu arrogant geworden sei. Nun ja, so könnte auch ein Vertreter der Linkspartei reden, doch Hellmeyer äußert sich noch ganz anders und nimmt sogar den Begriff „nationale Volkswirtschaft“ in den Mund, und zwar in durchaus wertschätzender Art und Weise. Der Mann wird sich kaum als Nationalist verstehen (wer außer uns gibt das schon zu?), gleichwohl hallt bei ihm überall der Ruf nach einem starken Nationalstaat durch, der die Banken in den Dienst am eigenen Volke stellt. Im Zeitalter des globalen Raubtierkapitalismus nach US-Vorbild klingt das geradezu reaktionär.
Andererseits ist das alles gar nicht neu und der breiten Masse durchaus bewusst. Die meisten Leute spüren schon instinktiv, dass das grenzenlose Geschiebe von Geldern ohne nationalstaatliche Kontrolle nichts Gutes sein kann. Und die gewählten Politiker erscheinen den meisten zu Recht nur noch als Marionetten der globalen Wirtschaft, weshalb viele es auch nicht mehr für nötig halten, an die Wahlurne zu gehen. In Schleswig-Holstein waren es zuletzt fast die Hälfte der Bürger, die dem gesamten BRD-Parteienpopanz eine klare Absage erteilten.
Denn das deutsche Volk rebelliert nicht, sondern es resigniert ganz einfach. Noch ist es ja auch sehr bequem, sich von der Politik als Ganzes loszusagen und sich lieber um sein privates Glück zu kümmern, solange dafür das Geld noch reicht. Zudem hindert das über Generationen anerzogene Schuldgefühl unser Volk daran, sich als solches zusammenzutun und offen die Rückkehr zum nationalstaatlichen Prinzip zu fordern. Dabei baut sich auf diesem Prinzip sogar das BRD-Grundgesetz auf, auf das unsere Politiker ja sonst so große Stücke halten.
Die Griechen sind da schon etwas weiter. Auch wenn sie jetzt überwiegend radikal links wählen, so ist ihre Haltung in der Eurofrage zutiefst nationalistisch. Und gehören die Griechen nicht auch zu jenen Volksgruppen, die uns hierzulande immer als eine Bereicherung unserer Kultur angepriesen werden? Was ihnen ihr Widerstand bringt bleibt abzuwarten, aber eines ist sicher: Ein weiter so mit dem Internationalismus nach US-Vorbild kann und wird es nicht geben! Nicht in Europa und auch nicht in Deutschland!
Jugendliche werden von der Polizei gejagt. Wilde Funksprüche sind zu hören. Ein Dutzend Mannschaftswagen der Polizei ist mit Blaulicht und Martinshorn zum Maschsee ausgerückt, um die Demokratie an diesem Abend zu verteidigen. Festnehmen können sie niemanden. Die Jugendlichen haben sich unter die Menschen am See gemischt, sind wie vom Erdboden verschwunden. Die Polizeiwagen bewachen noch stundenlang den Ort des Geschehens.
Hier am Maschsee, dem Ort an dem vor dessen Bau 1936 noch eine Bismarcksäule stand, vor der am 10. Mai 1933 eine öffentliche Bücherverbrennung stattfand, fand dieses Jahr eine Mahnwache statt. Während zeitgleich die Demokraten am Opernplatz, versteckt in einem Zelt Lesungen von Kurt Tucholsky u.a. lauschen gibt es noch junge Deutsche, die darauf aufmerksam machen, dass Biblioklasmus heute genauso stattfindet wie es schon immer in der Geschichte war. Wurden unbeliebte Schriften schon seit dem Mittelalter ganz öffentlich dem Feuer in einer Zeremonie mit Volksfestcharakter übergeben, geschieht dies heute heimlich. Bücherverbrennungen wurden in der Geschichte immer vom ganzen Volk getragen. Die Demokraten feiern keine Bücherverbrennungen. Sie nennen sie einfach Indizierung. Wie so was funktioniert konnte der geneigte Leser hier mitbekommen. Die letzten betroffenen Autoren von staatlicher Indizierung in Hannover sind die Redakteure der Schülerzeitschrift Bock – Sprachrohr der Gegenkultur. Da der Bock eine Zeitschrift für Schüler ist, steht er naturgemäß nicht in den Regalen von Büchereien, sondern liegt in den Klassenräumen von Schulen.
In einigen Deutschen Städten wurden 1933 die Bücher in Ochsenwagen zur Bücherverbrennung gebracht. Um sinnbildlich zu zeigen, was man von ihnen zu halten hat, wurde obendrauf noch eine Mistgabel gesteckt. Parallelen hierzu konnten wir vor einigen Tagen den hiesigen Gazetten entnehmen. Vor einigen Hannoveraner Schulen steht seit Neuestem eine Braune Mülltonne, in die man die verteufelten Jugendzeitschriften werfen kann.

Bücherverbrennung heißt bei denen, die für Toleranz, Liberalismus und die Herrschaft der Minderwertigen einstehen heute also Indizierung. Bücherverbrennung wird verteufelt und Indizierung wird als wehrhafte Demokratie gelobt. Dem Kind einen anderen Namen geben und im geheimen Kämmerlein diskutieren was und von wem gelesen werden darf und was nicht, nennen wir Heuchelei. Der Protest am Jahrestag der Bücherverbrennung am Maschsee richtet sich gegen solch eine. Wie die Demokratie darauf reagiert wurde in den ersten Zeilen dieses Textes beschrieben.
Der Protest fand am Maschsee statt und nicht in dem Zelt, an dem zeitgleich an die Bücherverbrennung von 1933 erinnert wurde. Gejagt wurden die Protestler trotzdem. 1933 nahmen in Berlin über 70 000 an der Bücherverbrennung teil. Unter Ihnen war auch Erich Kästner. Seine Bücher wurden ebenfalls dem Feuer übergeben. Kästner wurde auf der Veranstaltung, erkannt und es geschah, wie er später selber schreibt “nichts”. Was wäre wohl geschehen, wären die, die heute bei dem Protest am Maschsee waren und von der Polizei gejagt wurden, nicht am Maschsee gewesen, sondern bei der Lesung des Oberbürgermeisters am Opernplatz?
Hei, wir können stolz sein auf Hannovers Sprayerszene! Wie sich der Volkszorn über die Multikulti-Republik mittlerweile manifestiert, lässt uns erzittern! Die Sprühereien an dem zukünftigen Asylheim, pardon, der zukünftigen Flüchtlingsunterkunft wecken den Archäologen in uns. Was wollten die wackeren Volksgenossen denn wohl mit dem Satz „Weiß bleibt unser Heini“ oder heißt es „Weiß bleibt unser Heim“ aussagen? Wer ist dieser Heini? Oder geht es um die nicht europäische Herkunft unserer Flüchtlinge? Hm, jedenfalls sollte man vor den fünf Litern Bier und dem anschließenden Stadtbummel mit der Sprühdose erstmal das Parolenhandbuch konsultieren. Sonst heißt es später: Was will uns der Künstler damit sagen? Allein um dieser Frage auf den Grund zu gehen ist die Gründung eines Bündnisses gegen Rechts in Ricklingen von übergroßer Wichtigkeit!
Und dann diese kryptischen Zahlenfolgen! Die 88 und die 3000! Warum reden immer alle nur von der 88? Und warum ist die überklebt? Kann man eine Zahl eigentlich verbieten? Selbst in der BRD dürfte das schwer sein. Wenn die 88 für HH steht, könnte sie dann nicht auch „Habe Hunger“ bedeuten? In der sozialen Kälte Ricklingens nicht ganz auszuschließen!
Um nochmal auf die fünf Liter Bier zu kommen, die der Höhlenmaler vor seiner Tour getrunken haben wird. Ist es nicht eine zu würdigende Leistung, dann noch auf das Dach einer Garage zu klettern, um dort altgermanische Runensymbole, nämlich die Sonnenrune in gleich doppelter Ausführung , anzubringen? Nun wird uns die Journaille und der Staatsschutz sicherlich eine Mittäterschaft unterstellen wollen. Aber als Hobbyarchäologe muss man sich nur mal die Bilder im Netz angucken. Dann weiß man mehr. Schön, was man in der BRD so alles einfach überklebt.
Nun noch der Schriftsatz KISS. Die Älteren unter Euch und die Typen, die sich in Comicläden rumtreiben kennen sicherlich noch die Kapelle KISS. Für manche, die auf hochtoupierte Kerle, Plateausohlen und Fantasieuniformen auf der Bühne stehen, waren und sind sie Kult. Für andere ist KISS Tuntenrock! Jedenfalls sollten wir uns mal überlegen, wie Gene Simmons, seines Zeichens Frontman der Combo und längste Zunge im Rockgeschäft, wohl so ein Asylheim in seiner Nachbarschaft finden Würde. Die Frage ist eigentlich von vorne herein schon unrealistisch, da solche Einrichtungen nie in Wohngegenden der oberen Zehntausend sind. Oder gibt´s bei Schröders gegenüber eines? Doris würde sich bedanken!
Ob es Gene wohl stören würde, dass er sein Fahrrad jetzt lieber mir drei statt nur einem Schloss sichern müßte? Aber mit Plateausohlen fährt es sich eh schlecht Fahrrad. Er wird wahrscheinlich eher eine fette Karre fahren. Und wenn er morgens Brötchen holen will und statt seiner goldenen Felgen nur eine Bananenschale auf dem Dach seines Vehikels finden würde, wäre er bestimmt sauer.
Dafür wäre die Verfügbarkeit von Drogen mit dem Zuzug der armen Verfolgten aber deutlich verbessert. Und das ist für einen dauernd Parties feiernden Rockstar ein großer Vorteil.
Dass die Kommentarfunktion auf der Netzseite seiner Lokalzeitung mal wieder nicht funktioniert, damit kein Bürgerprotest gegen das Asylheim sichtbar wird, wird er sicher auch nicht so schlimm finden.
Onkel Gene ist es natürlich egal, ob man das Geld für den Asylbunker nicht auch in Kindergärten und Schulen hätte investieren können. Er ist mit dem Teufel in Form einer komplett übersilikonisierten, alterslosen Blondine verheiratet und das gemeinsame Kind der beiden wird zu Hause von einem Privatlehrer betreut, weil es Hörner und einen Pferdefuß hat.
Asylheim hin-Widerstand her-Deutsche wehrt Euch und lasst Euch nicht verarschen!
Heute am 8.Mai möchten wir uns nochmal ganz herzlich bedanken. Ihr habt so viel Gutes und Schönes für uns getan.
Danke dafür, dass ihr jahrzehntelang dazu bereit wart, unser Deutschland mit taktischen Atomwaffen in eine menschenleere, unbewohnbare Wüste zu verwandeln, um die vorrückenden sowjetischen Panzer aufzuhalten. Wir wären wirklich gerne für Euch gestorben!
Danke auch für die Anerkennung unserer Souveränität. Macht ja nichts, dass ihr trotz unseres Bekundens, bei Euren Kriegen im Irak und anderswo nicht mitzumachen, fast Euren gesamten Luftverkehr für diese schmutzigen Kriege über die Rhein-Main Airbase laufen lasst. Naja, diese Basis ist ja auch sowas wie extraterritoriales Gebiet mitten in Deutschland, wie eine Botschaft. Geht uns ja also auch gar nichts an.
Danke für Euren duften American Way of Life. Wir finden es toll, dass sich unsere Töchter zum Fasching als Cheerleader verkleiden wollen und denken, dass das dämliche Verhalten der plastikgesichtigen Collegeteenies im TV das wahre Leben sei. Schön auch, dass jetzt immer alle auf Fotos hübsch ihre Zähne zeigen. Bei Euch scheint es ja schon lange normal zu sein, dass Menschen wie auf dem Pferdemarkt immer alles zeigen, was sie haben, damit der Preis auch stimmt.
Danke für Euer Vorbild, was Ernährung betrifft. Fette Menschen können ja angeblich auch schön sein. Vielleicht erhöht das ja die Chancen unserer Töchter bei irgendwelchen Afrikanern. Die sollen ja auf fette Hinterteile stehen, weil sie Wohlstand symbolisieren.
Danke auch für die vielen getöteten und an Körper und Seele verstümmelten Soldaten. Unsere Söhne halten gerne für Eure arrogante, andere Völker verachtende Politik den Kopf hin.
Danke auch für Euer lausiges Fernsehprogramm, dass uns Tag für Tag den Kopf weichspült und uns vergessen lässt, dass wir stolze Europäer sind.
Danke, dass wir den American Dream jetzt auch in Deutschland leben dürfen und Jeder alles werden kann, wenn er nur will.
Danke auch für die tollen neuen Wörter, die Ihr in unsere Sprache eingebaut habt. Sales Manager klingt viel besser als Verkäufer und wir gehen auch viel lieber ins Job Center als ins Arbeitsamt. Wir können uns aber immer noch nicht zügeln, Eure Kulturbesatzerausdrücke einfach aus Spaß falsch zu benutzen oder auszusprechen oder aus Protest gar nicht auf sie zu reagieren.
Ansonsten noch ein fröhlich-kämpferisches FUCK OFF! von der deutschen Basis! THIS IS DEUTSCHLAND NOT L.A., DIGGER!
In unserer Reihe weltanschaulicher Texte möchten wir Euch heute die Begriffe Nationale Identität bzw. Völkisches Prinzip näherbringen. Die Grundaufgabe des Nationalismus ist die Bewahrung und Weiterentwicklung der Nationalen Identität. Wir haben deshalb die Lehre vom Ethnopluralismus entwickelt. Beim Ethnopluralismus geht es um die Vielfalt der Völker, Rassen und Kulturen. Wir wertschätzen sie und versuchen sie zu erhalten und zu fördern. Der Ökologe sieht den höchsten Wert in der Arterhaltung in der Tier-und Pflanzenwelt. Wir Nationalisten gehen einen Schritt weiter, indem wir diese Wertschätzung auf alle Lebewesen auf der Erde ausdehnen. Wie der Ökologe folgen auch wir der Devise „global denken-lokal handeln.“ Das bedeutet, dass wir unseren eigenen Stamm, unser eigenes Volk gegen Überfremdung schützen müssen. Ein Blick auf die demografische Entwicklung zeigt uns, dass es dafür höchste Zeit ist!
Kommen wir nun zum völkischen Prinzip, ohne dass keine authentische nationalistische Politik möglich wäre. Wann entstand unsere nationalistische Vorstellung vom Kampf für unser deutsches Volk eigentlich?
Die Idee von einer Einheit der Deutschen entstand in der Zeit der Befreiungskriege gegen Napoleon. Unsere durch Kleinstaaterei und Egoismen geschwächte Heimat war von den Franzosen unter ihrem Kaiser Napoleon Bonaparte besetzt worden. In den Befreiungskriegen gegen Napoleon entstand ein immer lauter werdender Ruf nach einer einheitlichen gemeinsamen deutschen Nation. Ideengeber dieser Bewegung waren Ernst Moritz Arndt, Johann Gottlieb Fichte und Friedrich Ludwig Jahn. Jahn war der erste, der in einer Schrift die Formel vom „deutschen Volkstum“ verwendete.
„…diese Einigungskraft kann in der höchsten und umfassendsten Menschengesellschaft, im Volke, nichts anderes genannt werden als-Volkstum. Es ist das Gemeinsame eines Volkes, sein innewohnendes Wesen, sein Regen und Leben, seine Wiedererzeugungskraft, seine Fortpflanzungsfähigkeit. Dadurch walten in allen Volksgliedern ein volkstümliches Denken und Fühlen, Lieben und Hassen, Frohsein und Trauern, Leiden und Handeln, Entbehren und Genießen, Hoffen und Sehnen, Ahnen und Glauben.“
Jahn spricht von einem inneren Wesensgehalt, fundamentaler Übereinstimmung, die ein Volk zusammenhält. Bedrohungen von außen, wie damals Frankreich, stärken dieses Gefühl und schaffen ein Zusammengehörigkeitsgefühl wie in einer in Not geratenen Familie. Jahn sah den deutschen Volkscharakter als Gegenpol zur Kleinstaaterei und zu den Denkschemata der Aufklärung, die das Individuum in den Mittelpunkt stellt. Diesem stellt er den Mensch als Teil eines in gemeinsamer Abstammung, Kultur, Mentalität sich gründenden Volkes entgegen. Dieser biologisch-genetisch bestimmte Volkstumsbegriff, der die Volkszugehörigkeit an der blutsmäßigen Abstammung festmacht, steht im klaren Gegensatz zum Verfassungspatriotismus. Für diesen ist jeder ein Deutscher, der sich zu Verfassung, Armee und Staat der BRD bekennt und die deutsche Sprache erlernt. Oder sich zumindest zu unserem Sozialsystem bekennt, könnte man meinen.
Zur Verdeutlichung hier ein kleines Quiz:
Wer ist Deutscher?
Person 1: Ein Mann, der in Chile oder Russland geboren ist, und dessen Eltern und Großeltern Deutsche sind.
Person 2: Ein Mann, der in Frankfurt am Main oder Wien geboren wurde, dessen Eltern und Großeltern aber alle Türken sind.
Richtig, für uns Nationalisten kommt natürlich nur Person 1 in Frage. Die Abstammung bestimmt die Volkszugehörigkeit, nicht der Geburtsort.
Bei unserer Volkszugehörigkeit nach der Abstammung (Blutsrecht) spricht man vom jus sanguinis.
Bei der Staatsbürgerschaft nach dem Geburtsort spricht man vom jus solis.
In der BRD galt übrigens bis 1999 noch weitgehend das jus sanguinis, bis die Regierung Schröder dieses durch die doppelte Staatsbürgerschaft und einige andere Änderungen ausgehebelt hat.
Da hat Niedersachsen nun also endlich das bekommen, was es sicher ganz dringend braucht: Den neuen Verfassungsschutzbericht des Landes. Den hat Innenminister Schünemann jetzt ganz stolz vorgestellt, und so wissen wir auch alle sehr genau, von wo die Gefahr kommt, nämlich aus den Tiefen des Internet. Darin tummeln sich demnach vor allem zwei besonders bösartige Spezies, von denen die eine gar nicht hier wäre, wenn die Demokraten sie nicht selbst ins Land geholt hätten, während die andere nur versucht, mit ihren bescheidenen Mitteln die Zerstörung der deutschen Nation aufzuhalten. Die Rede ist von den radikalen Islamisten einerseits und den sogenannten Rechtsextremisten andererseits. Dass mit letzteren auch alle Aktivisten von Besseres Hannover gemeint sind, versteht sich aus Sicht der Behörde von selbst, und so werden wir denn auch vom Minister ausdrücklich erwähnt. Welch eine Ehre!
Ja, dieses weltweite Datennetz, in das jeder Hans und Franz seinen Senf hineingeben kann, das scheint doch wirklich was ganz bedrohliches zu sein, zumindest aus Sicht der Herrschenden. Da fällt plötzlich das Monopol der Meinungsmache, das man sonst immer so schön über die Medien ausüben konnte. Im Internet können nun auch andere ihre selbstgemachten Filmchen verbreiten, sich auf einer eigenen „Homepage“ vorstellen und die eigene politische Position vermitteln, die dann oft eine ganz andere ist, als die eines lupenreinen BRD-Systemlings. Und weil wir Nationalisten so gern von dieser Möglichkeit Gebrauch machen und uns zugleich von der Organisationsform einer Partei wegbewegen, meint Herr Schünemann jetzt, für uns sei „die Aktion wichtiger als die Organisation.“
Das klingt ein bisschen, als seien wir alle nur noch auf „Action“ aus, ohne dass eine gefestigte Weltanschauung dahinter stünde. Die gibt es aber sehr wohl, und sie sieht so aus, dass wir ein Deutschland wollen, das nicht länger von fremden Mächten gegängelt wird, das frei ist vom ewigen Schuldkult, und in dem Deutsche endlich wieder unter sich sein können, statt durch Millionen artfremder Menschen zersetzt zu werden. Das ist unser Deutschland, Herr Schünemann, und dafür werden wir auch weiterhin kämpfen!
So sagt es jedenfalls der Volksmund. Und der hat ja meistens Recht. Wir möchten Euch hier nicht die Geschichte des 1. Mai näherbringen oder über die Weltrevolution schwafeln. Stattdessen wollen wir Euch ein Paar Gedanken nahebringen, die wir uns in letzter Zeit zum Thema Kapitalismus/Weg zur Neuen Nation gemacht haben. Wir sollten uns klarmachen, wer es ist, für den wir kämpfen und für den wir Arbeit in Würde und Gerechtigkeit fordern. Es handelt sich nur noch sehr selten um den Arbeiter, am besten in der Metallindustrie, der schon gewerkschaftlich vorgeprägt ist. Hier sind wir an Bildern aus den 30er bis 80er Jahren hängen geblieben. In Deutschland findet eine rapide Deindustrialisierung statt. Ein großer Teil aller Beschäftigten ist im Dienstleistungssektor tätig, in Teilzeitarbeit, in Leiharbeit, mit befristeten Verträgen, und ist nicht gewerkschaftlich organisiert. Das revolutionäre Subjekt hat sich also verändert und das muss sich in unserer politischen Arbeit widerspiegeln.
Der Arbeitnehmer bzw. die Arbeitnehmerin von heute lebt oft in prekären, d.h. unsicheren Lebensumständen. Durch die bereits oben angesprochenen Rahmenbedingungen (Leiharbeit, Jobs, die nicht zum Lebensunterhalt ausreichen, verminderter Kündigungsschutz etc.) sind seine Möglichkeiten, sich zu wehren, deutlich geringer als bei einem Kollegen mit unbefristetem Festvertrag. Auch sind die Möglichkeiten, sich mit Kollegen zusammenzuschließen, Solidarität zu üben und sich organisiert zu wehren, erschwert. Dazu kommt die ethnische Zersplitterung an vielen Arbeitsstätten.Viele Ausländer sind aus ihrer Heimat viel geringere Löhne und schlechtere Arbeitsbedingungen gewohnt und sind deshalb eher bereit, diese hinzunehmen. Aber sollen deshalb deutsche Arbeitnehmer unter den Arbeitsbedingungen von Sklavenarbeitern in Südostasien schuften? Niemals!
Der BRD-Bürger wird massiv geprägt von den Medien. Wenn ihm bei den Nachrichten der Irrsinn der Börsen in einem Format präsentiert wird, das an den Wetterbericht erinnert, dann fällt ihm gar nicht mehr auf, dass dieser Irrsinn nicht so irreversibel und naturgesetzlich ist wie das Wetter. Und der Gedanke, sich gegen den Ausverkauf unseres Volkes zu wehren, kommt dann schon gar nicht mehr auf.
Der Kapitalismus ist in seiner radikalsten Form die Umwertung aller Werte, Kulturgüter, Emotionen und zwischenmenschlichen Beziehungen in Warenwerte. Und zwar in Waren, die man kaufen, verkaufen und handeln kann. Und die man mit Preisen versehen und auch teurer und billiger machen kann. Eine Gesellschaft, die von ihm geprägt ist, muss zwangsläufig kalt und blutleer sein.
Ob ihr am heutigen 1.Mai rebelliert, Euren Protest auf die Straße tragt, bei Bratwürstchen und Bier bei den Systemgewerkschaften vor Euch hindümpelt, Euch von Multikulti-Maifesten blenden lasst oder was auch immer, ist Eure Entscheidung. Wichtiger ist, über unsere Thesen nachzudenken und im täglichen Leben die richtigen Schlüsse zu ziehen und richtig zu handeln. Und das heißt nicht rechts oder links zu handeln, sondern DEUTSCH zu handeln! Wir werden jedenfalls auch weiterhin versuchen, möglichst viel Sand in das Getriebe dieser Maschine zu werfen, die darauf programmiert ist, das deutsche Volk und alle Völker dieser Erde auszusaugen und zu vernichten.
Ihr findet uns auf den Straßen unserer Stadt!
Na Brocki, haste dir einen neuen PR-Berater angelacht? Jedenfalls hat der Junge es drauf, macht aus einer simplen Badeanstaltseröffnung, einen Jubelartikel in der Blödzeitung! Respekt! Dafür müssen andere schon mal ein paar Scheinchen rüberwachsen lassen. Nur beim Text hapert es noch ein bißchen. Dein PR-Berater sollte nämlich vorsichtiger mit Adjektiven umgehen. Wir mußten gerade schmerzlich feststellen, das das Adjektiv „groß“ in unserer Zeitung „Bock“ Heft Nr. 3 ein subtiler Hinweis auf die Lebensraumpolitik des 3. Reiches und somit auf Großdeutschland ist. Folgerichtig wurde das Heft von der Zensurbehörde verboten.
Und dann müssen wir bei dir diesen Satz lesen:
„Braungebrannt und durchtrainiert tauchte Axel Brockmann (47) gestern im Annabad ab – ein Hauch von „Baywatch“ in Kleefeld!“
Gleich 3 kapitale Fehler und das schon im ersten Satz!
„Braungebrannt“ geht schon mal gar nicht. Übrigens empfiehlt der Duden das Adjektiv getrennt zu schreiben: „Braun gebrannt“. Ist denn diese ganze Kampagne „Bunt statt Braun“ spurlos an dir vorbeigezogen? Also wirklich, so geht das nicht! Dann tauchst du auch noch ab! Schlimmer geht nimmer! Merkt dein PR-Berater denn nicht wie er dich auf eine Stufe mit dem NSU stellt?
Und bei Baywatch denkt doch nun wirklich jeder an:
Wir ersparen uns jetzt den Hinweis auf den nordischen Menschen, außerdem bist du dazu auch etwas zu klein geraten. Wir freuen uns aber, dass du gesund aus deinem Osterurlaub wieder zurückgekommen bist. Man sieht sich also demnächst wieder öfters.
Deine Fans von Besseres Hannover
Habt Ihr Euch nicht schon lange gefragt, warum Ihr Euren Chef nicht mehr versteht und warum er immer solche komischen Ausdrücke benutzt? Und warum Eure Kollegen und Eure Arbeitsplätze kaum noch wiederzuerkennen sind? Der Film Work hard-play hard von Carmen Losmann gibt Euch die Antworten.
Das Streben nach Gewinnmaximierung und grenzenlosem Wachstum hat die Ressource Mensch entdeckt. Carmen Losmann hat einen beunruhigenden Film über moderne Arbeitswelten gedreht.
Die Grenzen zwischen Arbeit und Lifestyle sollen verschwinden. Bei Auswahl, Motivation und Training der Mitarbeiter von Morgen wird nichts dem Zufall überlassen. Selbstoptimierung steht auf dem Programm.
In unserer modernen Arbeitswelt bedeutet die Sanierung eines Betriebes die Sanierung der Mitarbeiter. Die Würde des Menschen steht auf dem Spiel, wenn die Grenzen der Arbeit gegenüber der Person und ihrem Leben nicht mehr erkennbar sind.
Der Film lässt die Antreiber und „Optimierer“ frei sprechen und sie sich dadurch selbst entlarven. Obwohl auf Kommentare vollkommen verzichtet wird und nur die Akteure sprechen, fällt die Maske und man schaut in die gierige Fratze des modernen Kapitalismus.
Work hard-play hard läuft in Hannover leider nur noch drei Mal, nämlich am 30.April um 17.30 Uhr und am 01. und 02. Mai um 18.00 Uhr jeweils im Kino im Künstlerhaus in der Sophienstraße 2. Schaut ihn Euch an oder sucht mal im Netz, ob es nicht auch noch andere Quellen gibt.
Das Kino im Künstlerhaus ist auch ansonsten ein Geheimtipp für bessere Filme abseits von Hollywood. Haltet die Augen offen!
Bekanntmachung! Der Anschlag wird ab nun nicht mehr in der ganzen Stadt verteilt! Die CDU Hannover war bei einer Verteilaktion so begeistert von den Nachrichten der neuen Nation und ihren Verteilern, dass sie sich Exklusivrechte für die Verbreitung des Heftes gesichert hat. Die neue Ausgabe wird es von heute an nur noch an Infotischen der CDU geben. Da dieser Blog als rebellisch verschrien ist, kann man den Anschlag auch hier runterladen. Sollten andere Demokraten die Verteilung des Anschlags an ihren Infotischen wünschen, können sie sich gerne über das Kontaktformular auf der Startseite melden.